Exegetische Fragestellungen zu Gen 1,1-2,4a a. Gliederung b. Einheitlichkeit 3. Die Liste könnte erweitert werden, beispielsweise um antike Texte, die Vegetarismus als Ernährungsweise der urzeitlichen Menschen beschreiben. Und Gott sah, daß es gut war. Und Gott sprach: Es lasse die Erde aufgehen Gras und Kraut, das sich besame, und fruchtbare Bäume, da ein jeglicher nach seiner Art Frucht trage und habe seinen eigenen Samen bei sich selbst auf Erden. Ist der Hauptsatz, wenn 1 Nebensatz ist, Vers 2 oder Vers 3?“[59] Westermann entschied sich wie die Mehrheit der Übersetzer dafür, Vers 1 als Hauptsatz und Überschrift aufzufassen. Die Tora ist im strikten Sinn ein heiliger Text, das heißt, Wiederholungen, Auslassungen, das Auftreten derselben Wortwurzel und andere Besonderheiten des hebräischen Textes werden sorgfältig beobachtet und auf ihre Bedeutung hin befragt. Nur darin wird immer wieder der Satz wiederholt: "Und Gott sah, dass es gut war". Wenn man aber mit Janowski und anderen tselem als Repräsentanten Gottes gegenüber der Umwelt auffasst, bleibt kein Raum für eine solche Deutung. Diese aus der jüdischen Tradition (Philo, David Kimchi) stammende Deutung hat auch in der christlichen Exegese einige Vertreter,[71] kann aber als Minderheitsmeinung gelten. Daran schließen sich direkt der Stammbaum Noachs (Gen 5 EU) und die Sintfluterzählung an. Ps 33,9 Hebr 11,3 sprach: Es werde Licht! [Neukirchen-Vluyn] Neukirchener Verlag, 1973 (OCoLC)609294034: Document Type: Book: All Authors / Contributors: Werner H Schmidt [81], Der dritte Schöpfungstag bringt das Werk des zweiten Schöpfungstages zum Abschluss. Die Formel folgt auf den Wortbericht und ist nach Schmidt auf diesen bezogen. ): ostmediterran-nahöstlichen Kulturaustausch, Das wissenschaftliche Bibellexikon im Internet, Hebräisches und Aramäisches Handwörterbuch über das Alte Testament, https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Schöpfungsgeschichte_(Priesterschrift)&oldid=206001866, „Creative Commons Attribution/Share Alike“. Und es ward Licht. Auch ägyptische Motive sind in die Erzählung eingegangen. Die Erschaffung des Menschen wird am Anfang des Buches Genesis nicht nur einmal, sondern gleich zweimal behandelt (in Gen 1,1-2,3 und in Gen 2,4-25). Jahrhundert gewürdigt. Diejenigen, die vor der Katastrophe den Herrn begrüßen, sind gesegnet. 3 Und Gott sprach: Es werde Licht! Die Einordnung der vielgestaltigen Tierwelt in Gruppen ist eine Form altorientalischer „Wissenschaft“ und speziell für die Priesterschrift ein wichtiges Thema (Opfer- und Speisegebote). [40] Das Epos feiert den Gott Marduk. Gott sprach: Es werde Licht. Kapitel: +-zurück Parallelansicht vor. Genesis 1,1-3,24 Commentaries: Additional Physical Format: Online version: Schmidt, Werner H. Schöpfungsgeschichte der Priesterschrift. Auch wenn das hier verwendete Verb hebräisch שבת shavat, deutsch ‚aufhören‘ sprachlich zu trennen ist vom Substantiv hebräisch שַבָּת shabbat, so „spiegelt sich in diesen Sätzen die spätere Begründung des Sabbat.“[119] Gunkel sah in den Versen 2,1–3 EU eine Ätiologie. Genesis 1 Chapter Parallel Compare 1 Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde. Und es geschah also. Und Gott sah alles an, was er gemacht hatte; und siehe da, es war sehr gut. 1,3 . [34] Seitdem wird der priesterschriftliche Schöpfungsbericht vor allem mit Motiven aus dem Enûma elîsch verglichen. Somit ist das Atraḫasis-Epos nicht nur in Einzelmotiven, sondern in seiner Konzeption mit der Priesterschrift vergleichbar. Es gibt ein Urmenschenpaar, und die Frau wird aus der Seite oder Rippe des Mannes geschaffen. Katholisch.de erklärt zum Tag der Schöpfung, was nach der Bibelerzählung an den sieben Tagen passiert ist. Was die Schöpfungsgeschichten Genesis 1 und 2 nicht machen: Sie erklären nicht, woher Gott kommt. (Johannes 1.1-3) (Apostelgeschichte 17.24) (Hebräer 11.3) (Offenbarung 4.11) 2 Und die Erde war wüst und leer, und es war finster auf der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte auf dem Wasser. Man kann auch argumentieren, dass die Priesterschrift durchgängig Kategorien bilde, in die die Lebensformen einsortiert werden; „Lichter“ sei der Oberbegriff für Sonne und Mond. 2 Und die Erde war wüst und leer, und Finsternis lag auf der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte über dem Wasser. Da ward aus Abend und Morgen der andere Tag. [66] Der zweite Teil (vohu) ist lautmalend hinzugebildet. 3 Und Gott sprach: Es werde Licht! [65] Das Tohuwabohu, hebräisch תֹּהוּ וָבֹהוּ tohu ṿavohu, ist im Deutschen sprichwörtlich: Der erste Teil der Formel (tohu) bezeichnet eine Umwelt, in der Menschen nicht überleben können. Jesus klopft an die Tür – Wie sollen wir Ihn begrüßen? Die beiden Darstellungen unterscheiden sich recht deutlich voneinander. Der Tag wird vom Einbruch der Dunkelheit an gerechnet; Abend und Morgen stehen als Anfänge für alle Nacht- beziehungsweise Tagesstunden. Es ist heute Konsens der Forschung, dass „Himmel und Erde“ als Merismus die bibelhebräische Bezeichnung für den Kosmos ist. Gerade eine Schöpfungsgeschichte bietet sich als Stoff an, der mündlich weitergegeben wurde. Überlegung über Matthäus 24,29-30: Wie wird der Herr kommt? Auf die Frage, warum der Sabbat ein Tag der Arbeitsruhe sei, antworte der Mythos mit einem Anthropomorphismus: Weil Gott selbst am siebten Tag von seiner Arbeit ruhte. [117] Diese Speiseordnung relativiert den zuvor an den Menschen ergangenen Herrschaftsauftrag. „Entscheidend ist dabei der Sachverhalt, daß das «Bild» (der König) nicht das Abbild einer vorgestellten Gestalt (der Gottheit) ist, sondern ein Körper, der der Gottheit eine leibliche Gestalt gibt.“[52] Diese Herrschaftslegitimation wird als Hintergrund für die Rede vom Menschen als Gottesstatue in Gen 1,26 EU angesehen. Gottes Segen für die Menschen (Gen 1,28 EU) beinhaltet, über die anderen Lebewesen als Gottes Beauftragte zu herrschen (Dominium terrae). [62][63] Gen 1,1 EU ist nach Ansicht vieler Exegeten wie eine Überschrift der Schöpfungsgeschichte vorangestellt und bildet mit Gen 2,3 EU einen Rahmen. Und Gott sah, daß es gut war. Und Gott segnete sie und sprach: Seid fruchtbar und mehrt euch und erfüllt das Wasser im Meer; und das Gefieder mehre sich auf Erden. Da ward aus Abend und Morgen der fünfte Tag. Und Gott sprach: Die Erde bringe hervor lebendige Tiere, ein jegliches nach seiner Art: Vieh, Gewürm und Tiere auf Erden, ein jegliches nach seiner Art. Die Schöpfungsgeschichte in Genesis 1 beginnt (1, 1) und endet (2, 4a) mit dem Himmel. Ganz anders die Visionen im Ezechielbuch (Ez 1,22–26 EU; Ez 10,1 EU) und mesopotamische Texte, die eine Himmelsgeographie beschreiben. Mit dem sogenannten Denkmal memphitischer Theologie auf dem Schabaka-Stein begründete die Priesterschaft von Memphis den Vorrang des Gottes Ptah. Witters Kriterium zur Unterscheidung der beiden Schöpfungsberichte war die Verschiedenheit der Gottesnamen Elohim (in Gen 1,1–2,3) und JHWH (in Gen 2,5ff). AW: Gottesbild in Genesis 1 und 2 ? 1. Eine Metapher der altägyptischen Königsideologie wird von der Priesterschrift auf jeden Mann und jede Frau angewendet. Verzeichnis a. Literaturverzeichnis b. Abkürzungsverzeichnis Anmerkung: Sämtliche geschlechtsspezifischen Ausdrücke sind beidergeschlechtlich zu verstehen. Und die Erde war wüst und leer, und es war finster auf der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte auf dem Wasser. Das Wort bedeutet eigentlich Gestampftes, Gehämmertes. Christliche Musik : Eine Aufzeichnung von Gottes Werk der Erschaffung der Welt und der Führung und Erlösung der Menschen, Vorherig : Moses Geschichte – Bibel Geschichten, Am sechsten Tag spricht der Schöpfer und jede Art von Lebewesen in Seinem Denken erscheint, eines nach dem anderen, Unter der Autorität des Schöpfers sind alle Dinge perfekt, Am dritten Tag bringen Gottes Worte die Erde und die Meere hervor und Gottes Autorität lässt die Welt vor Leben überschäumen, Genesis: Der Ursprung der Korruption der Menschheit, Gott der HERR machte Adam und seinem Weibe Röcke von Fellen und kleidete sie, Das tägliche Wort Gottes | „Wie man sein Herz vor Gott still werden lässt“ | Auszug 419, Das tägliche Wort Gottes | „Wie man sein Herz vor Gott still werden lässt“ | Auszug 420, Das tägliche Wort Gottes | „Wie man sein Herz vor Gott still werden lässt“ | Auszug 421, Das tägliche Wort Gottes | „Das Zeitalter des Königreichs ist das Zeitalter des Wortes“ | Auszug 403, Das tägliche Wort Gottes | „Das Zeitalter des Königreichs ist das Zeitalter des Wortes“ | Auszug 402. Johann Philipp Gabler stellte 1795 als erster die Argumente der Literarkritik zusammen und schlug eine Bearbeitungshypothese vor. u.a. [120] Dagegen spricht, dass dem Text die Handlungsanweisung fehlt. 2Mo 17,14; 5Mo 31,24-26; 1Kö 2,3; Joh 5,46-47) und ist etwa 1500 v. Chr. Denn als Gott Je…, Die App der Andacht, leicht die Bibel zu lesen. In der Welt des Anfangs ist das Töten von Lebewesen nicht nötig, nicht einmal zur Ernährung. Die Schöpfungsgeschichte von Mann und Frau in Genesis 2, 4b - 25. Aber Berossos und Genesis haben darüber hinaus Gemeinsamkeiten, zum Beispiel die Schöpfung der Tiere, die das Enûma elîsch auslässt.[46]. [114] Andreas Schüle urteilte 2009: Die Begriffe des Herrschens hätten im Hebräischen einen „despotischen und sogar gewaltsamen Ton.“[115] Die herrscherliche Aufgabe des Menschen in einer rohen Welt bestehe darin, „die Ausbreitung von Gewalt zu verhindern und niederzuhalten.“[116] Ähnlich Annette Schellenberg 2011: Da die Verben radah und kavash als Paar auftreten, entstehe kein besonders harmonisches Bild des Mensch-Tier-Verhältnisses. Außerdem legt Gott ein Muster fest, wonach ein Tag von sieben Tagen zur Ruhe dient. (Genesis 1,1-25) Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde. Zu klären ist das Verhältnis zur antiken Übersetzung ins Griechische (Septuaginta), die einen erweiterten Text bietet. Auch wenn in der aktuellen Forschung kein Konsens besteht, spricht also einiges dafür, dass der Vers 2,3 EU der Schlusssatz der priesterschriftlichen Schöpfungsgeschichte war und die Fuge an dieser Stelle verläuft und nicht, wie lange Zeit Konsens der Exegese war, mitten durch Vers 2,4 EU. Diese Deutung stammt aus dem Genesis-Kommentar von Benno Jacob und kann als Beispiel für Impulse gelten, die heutige christliche Exegese aus der jüdischen Auslegungstradition aufnimmt. Und Gott sprach: Laßt uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei, die da herrschen über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und über die ganze Erde und über alles Gewürm, das auf Erden kriecht. Menschen und Tiere sind nach Gen 1,29-31 EU Vegetarier mit getrenntem Speiseplan. Die Überlieferungskritik erklärt die „Haarrisse“ so: Der Verfasser war nicht frei darin, einen völlig neuen Text zu schreiben. Zwingend ist dies aber nicht. Und Gott sah, daß es gut war. Da ward aus Abend und Morgen der dritte Tag. Er beschreibt eine Ruhe, die unabhängig vom Mittun oder Wahrnehmen des Menschen da ist. [61] Es ist erst in exilischen oder späteren Texten belegt, neben der Priesterschrift besonders im Buch Jesaja (sogenannter Deuterojesaja und Fortschreibungen). Vorzeit der Geschichte Israels.“[57], Ist hebräisch בְּרֵאשִׁית bereʾshit als Status absolutus zu verstehen, so fehlt der Artikel. Jahrhunderts fanden Theologen es erklärungsbedürftig, dass acht Schöpfungswerke auf sechs Schöpfungstage verteilt sind. Dem Leser begegnet also am Anfang der Bibel eine Erzählung, die einst auch der Auftakt der Quelle Priesterschrift war, und zwar ohne nachträgliche Hinzufügungen. Und Gott sah, daß es gut war. Da ward aus Abend und Morgen der vierte Tag. Es ging demnach um die Verhältnisbestimmung von Gott und Mensch, um etwas im Wesen des Menschen (zum Beispiel Sprache, Verstand), was ihn zum Ebenbild der Gottheit macht. Demnach sind die beiden Begriffe praktisch bedeutungsgleich. [103] Gegründet auf motivgeschichtliche Parallelen in der Levante und in Ägypten ergibt sich dann folgendes Textverständnis: Der Begriff tselem dient der Verhältnisbestimmung Mensch – Umwelt. Georg Fohrer formulierte 1972 einen Konsens der Forschung, wenn er enge Berührungen zwischen Gen 1,2 EU und dem Chaoskampf-Mythos konstatierte: „Wasser und Finsternis als Merkmale des Chaos, die Entstehung der Welt durch Spaltung der Urflut (Tiamat-Tehom) und den Aufbau der Welt.“[47] Heute wird hebräisch תְּהוֹם tehom, deutsch ‚Urmeer, Urflut‘ etymologisch von gemeinsemitisch *tiham „Meer“ hergeleitet. Wo genau bricht die Priesterschrift ab, wo setzt die ältere Tradition („Jahwist“) ein, und gibt es eine Überleitung zwischen beiden, die erst der Endredaktor geschaffen hat? Diese Quelle habe acht Schöpfungswerke aufgelistet (nur Tatbericht und Namengebung); der Tatbericht für die Trennung von Land und Meer fehlt im masoretischen Text und wird von Levin nach der Septuaginta (Gen 1,9 EU) ergänzt. Deshalb übersetzen Septuaginta und Targum Onkelos: „In einem Anfang…“. Die Schöpfungsgeschichte ist in das Wochenschema eingespannt, so dass sich der Bericht in Der Blick beginnt bei den Seeschlangen (hebräisch תַּנִּינִם tanninim) und geht über das „Gewimmel“ der Wassertiere weiter zu den flugfähigen Tieren. Etwas sei genau so eingetreten, wie es angesagt worden war (Steck: „Feststellung folgerichtiger Entsprechung“). Ich stimme dem Erhalt des Newsletters ausdrücklich zu und weiß, dass ich mich jederzeit wieder abmelden kann. Im Judentum ist Gen 1,1–2,3 die erste Lesung im Wochenabschnitt Bereschit, wird also seit jeher als eine Sinneinheit betrachtet. Er ging davon aus, dass Mose den Pentateuch verfasst habe. Dies ist ein möglicherweise interessanter Impuls für die heutige Umweltethik. Er ordnet die Kreaturen ihrem Lebensraum Himmel, Meer oder Festland zu, segnet sie und beauftragt sie, ihr Habitat einzunehmen. Werner H. Schmidt nahm eine ältere Erzählung (Tatbericht) an, die später durch den Wortbericht sowie die Zählung der Wochentage ergänzt und korrigiert worden sei. Man kann Gen 1,1 EU auch als adverbialen Vordersatz verstehen: „Als Gott begann, Himmel und Erde zu schaffen, war die Welt noch wüst und wirr, und der Gottesatem bewegte sich über dem Wasser.“[60], In Gen 1,1 EU begegnet ein Verb, das exklusiv für Gottes Schöpferhandeln gebraucht und nie mit einer Materialangabe verbunden wird: hebräisch ברא baraʾ. Und es geschah also. Und Gott nannte das Trockene Erde, und die Sammlung der Wasser nannte er Meer. Gen 1,3 Nach einer Wortfeld-Analyse kam Bauks zu dem Ergebnis, dass die Mehrdeutigkeit des Begriffs ein Kunstgriff des Erzählers sei. [89] Sie umfasst auch unheimliche, gefährliche Lebensformen. Die einzelnen Aussagen erhalten nur innerhalb eines Deutungsrahmen Sinn. [26] Das Gebot vegetarischer Ernährung, Gen 1,28–30 EU, steht am ehesten im Verdacht, sekundärer Zuwachs Ps zu sein. Und Gott sah, daß das Licht gut war. 2. 4 Und Gott sah, dass das Licht gut war. Das erste Buch Mose (Genesis) Einführung. Schöpfungsgeschichte genesis 1 und 2 Schöpfungsgeschichte (Priesterschrift) - Wikipedi . [17] Odil Hannes Steck wandte dagegen ein: „… daß der «Tatbericht» im Verlauf der Überlieferung gegen alle Sachnotwendigkeit ständig weiter mitgeschleppt worden ist, spricht gegen die Analyse und ihre leitenden Voraussetzungen.“[18] Es lasse sich keine ältere, mündlich umlaufende Schöpfungserzählung rekonstruieren. [58] Syntaktisch ist der Beginn des Textes deshalb schwierig: „Ist 1,1 ein Hauptsatz oder ein untergeordneter Temporalsatz? Dort hat Gott das obere vom unteren Wasser geschieden, hier wird das untere Wasser an seinem Ort, dem Meer, zusammengezogen, so dass Festland hervortritt, dem sich das Interesse des Erzählers zuwendet. Am Ende der priesterschriftlichen Sintfluterzählung wird Fleisch als Nahrungsmittel toleriert (Gen 9,3 EU). Die zweite Schöpfungserzählung steht direkt hinter der ersten Erzählung im 1. An sich nehmen die beiden Texte keinen Bezug aufeinander, sie ergänzen oder korrigieren sich nicht. 5.5 Viertes Schöpfungswerk: Die Vegetation (Gen 1,11–13) 5.6 Fünftes … [28] Die Schwierigkeit ist damit eine doppelte: die Toledotformel wird in unüblicher Weise verwendet, und es treffen zwei Toledotformeln aufeinander. Was ist der Maßstab der Gerechten in Gottes Augen. [108], Schöpfungserzählung und Fluterzählung sind in der Priesterschrift aufeinander bezogen. Witters Schrift, Jura Israelitarum, stieß auf den Widerspruch seines Zeitgenossen Johann Hermann von Elswich und wurde erst im 20. Sie ist ein epigraphischer (altaramäischer) Beleg für das in Gen 1,26 EU vorkommende Begriffspaar hebräisch צֶלֶם tselem, deutsch ‚Bild, Abbild, Statue‘ und hebräisch דְּמוּת demut, deutsch ‚Nachbildung, Gestalt, Abbild‘. Die Ruhe Gottes am siebten Tag ist Ziel der Erzählung (Gen 2,1–3 EU). Gen 2,1–3 EU weist voraus auf weitere Erzählungen, die im Gesamtwerk der Priesterschrift wichtig sind: Dieser Artikel behandelt eine von zwei Schöpfungsgeschichten im Buch Genesis. Die Bibel kennt den altorientalischen Gedanken einer Schöpfung durch Sieg der Gottheit über eine Chaosmacht; die Priesterschrift macht sich diese Vorstellung aber nicht zu eigen: Ohne auf irgendeinen Widerstand zu treffen, gestaltet Gott (Elohim) in sechs Tagen eine lebensfreundliche Erde aus einer Vorwelt, in der kein Leben möglich war. Anders die Priesterschrift: Gott erschafft die Menschheit;[94] bei Mensch und Tier sind es „Genera, aber nicht Einzelexemplare, die erst für Noahs «Arche» eine Rolle spielen.“[95], Für den ungewöhnlichen Plural in Vers 26 („Lasst uns Menschen machen…“) wurden folgende Deutungen vorgeschlagen.[96]. Außerdem hat Gott den Menschen nach dieser Erzählung erst am Ende der Schöpfung geschaffen. Das himmlische Königreich ist nah: wie können wir wirkliche Buße erzielen? Das hat mit moderner Zoologie keine Ähnlichkeit, wie die Aufteilung der Landtiere in Gen 1,24–25 EU deutlich zeigt: Sie alle konkurrieren mit dem Menschen um den Lebensraum Festland. Und Gott sprach: Es werde Licht! Sie geht vom masoretischen Text von Genesis 1,1–2,4a aus. Da schied Gott das Licht von der Finsternis und nannte das Licht Tag und die Finsternis Nacht. [121] Obwohl kein Lebewesen, wird der siebte Tag von Gott gesegnet und geheiligt. Dies geschieht erst in der Mannaerzählung Ex 16 EU, die ein Schlüsseltext der Priesterschrift ist: Unter Anleitung des Mose erlernt Israel, den Sabbat zu feiern.[123]. Der Erzählfaden der Priesterschrift wird mit Gen 5,1 EU, auch einer Toledotformel, wieder aufgenommen. „Es ist das Götterkollektiv und nicht die Einzelgottheit, die den Menschen hervorbringt.“, Nach sechstägigem Schweigen redet Gott am siebten Tag zu, Die Verben vollenden – segnen – heiligen begegnen. Gott sah, daß das Licht gut war. Im Folgenden werden nur einige Stoffe aus Israels Umwelt vorgestellt, die zum Verständnis der priesterschriftlichen Schöpfungsgeschichte interessant sind. Und Gott sprach: Es werde Licht! [77] Gemeint ist „jene Himmelsbläue, die sich über die Erde zu wölben scheint.“[78] Wie das Gewölbe beschaffen ist und was über dem Gewölbe ist, interessiert nicht weiter. »Fünfbuch«), von Mose, dem großen Propheten Gottes, auf Anweisung des Herrn niedergeschrieben (vgl. [118], Mit der Gottesruhe am siebten Tag ist das Ziel der Erzählung erreicht. [51], Siehe auch: Der König als konkretes Abbild Gottes. Wenn Sie möchten, können Sie die Zustimmung verweigern. Demnach soll die Schöpfung als Wandlung vom Chaos zum Kosmos (griech. Kapitels beendet wird. Um Ihnen zuhause bei der Wahl des richtigen Produkts ein wenig Unterstützung zu geben, haben unsere Analysten außerdem den Sieger des Vergleichs gewählt, der unserer Meinung nach unter allen verglichenen Genesis 1 schöpfungsgeschichte extrem auffällig war - insbesondere im Blick auf Verhältnismäßigkeit von Preis-Leistung. Jede Gottheit gibt etwas von ihren eigenen Gaben und Eigenschaften ab. Konstante Formel, mit der alle Schöpfungswerke eingeleitet werden. Die Entdeckung zweier Schöpfungsberichte in den ersten Kapiteln der Genesis gelang dem Hildesheimer Pfarrer Henning Bernhard Witter schon 1711. Buch Mose, Vers 1 - 2a. Einführende Gedanken zum Schöpfungsbericht 2. Sie werden nicht geschaffen, sondern sind bei der Schöpfung vorausgesetzt. Das Bild konnte Aufgaben übernehmen, die dem König zukamen, und Wohltaten (Bonifikationen) stellvertretend für den König empfangen. 2 Und die Erde war wüst und leer, und es war finster auf der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte auf dem Wasser. Tägliche Andacht. Er soll fortbestehen und mit ihm auch die Wochenstruktur der Zeit. [6][7] Trotzdem bestehen Spannungen („Haarrisse“[8]). [86][87], Ab Tag fünf geht es um die Schöpfung von Lebewesen. Mose 2,1-3) Gott ruht. Nach Schmidt sind die Tatberichte zusammengenommen (mit Namensgebungen und Billigungsformeln) eine ältere mündliche Tradition, nach Levin (Tatberichte mit Namensgebungen) eine dem Verfasser der Schöpfungsgeschichte vorliegende Quellenschrift. Nur bei den ersten drei Werken, die folgenden werden nicht benannt. So entstehen Tag und Nacht. In Genesis 2 lesen wir zum ersten Mal die üblichen hebräischen Wörter für Mann und Frau: ish und isha. Das 1. Wie kann man die wahre Kirche finden, die vor der großen Trübsal entrückt wird? Meist als Tat Gottes, aber die Pflanzen werden von der Erde hervorgebracht. [37] Auch das alttestamentliche Buch Ezechiel habe Teil gehabt an diesem Informationsaustausch. Und es wurde Licht. Da Fische und Haustiere nicht mit den Menschen um Nahrung konkurrieren, werden sie hier nicht besonders erwähnt. Frank Crüsemann übersetzte für die Bibel in gerechter Sprache: „Da schuf Gott Adam, die Menschen, als göttliches Bild, als Bild Gottes wurden sie geschaffen, männlich und weiblich hat er, hat sie, hat Gott sie geschaffen.“ (Gen 1,27 EU)[105] Jürgen Ebach erläuterte diese freie Wiedergabe des hebräischen Textes: „Wenn männliche und weibliche Menschen Gottes Bilder sind, kann Gott nicht allein männlich sein.“[106] Bei diesem Textverständnis wird hebräisch צֶלֶם tselem wieder interessant für Ähnlichkeiten von Gott und Mensch. (Genesis 1: 26-31). Deshalb unterbleibt in ihrem Fall der Segen und der damit verbundene Auftrag, den Lebensraum zu füllen. Als Schöpfungsgeschichte der Priesterschrift wird die Erzählung bezeichnet, mit der die Bibel beginnt (Genesis 1,1-2,3(4a)). Gen 1,1–2,3(4a) ist ein sorgfältig formulierter Text. Westermann arbeitete heraus, dass die Aussagen in Gen 1,2 EU zu den aus religionsgeschichtlichen Parallelen wohlbekannten „Als-noch-nicht“-Formulierungen gehören. Meist nahm man an, dass der Text einer älteren Quelle in das Schema von Sechstagewoche plus Ruhetag gepresst worden sei, so dass dem dritten und dem sechsten Tag je zwei Schöpfungswerke zugeordnet werden mussten. und es ward Licht. Das erste Buch der Bibel wurde, wie auch die anderen vier Bücher des »Pentateuch« (gr. Mose - Kapitel 1 Die Schöpfung: Sechstagewerk 1 Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde. Auf die priesterschriftliche Schöpfungsgeschichte folgt im Endtext der Bibel, wie er heute vorliegt, die sogenannte jahwistische Schöpfungsgeschichte in Genesis 2 EU. [24][25], Die gängige Ergänzungshypothese zur Priesterschrift vorausgesetzt, ist zunächst zu klären, ob im Text von Gen 1,1–2,4a außer der Grundschrift Pg auch nachträgliche Hinzufügungen identifiziert werden können.