{\displaystyle \pi } Aus den Maßen des Sarges lasse sich die Erddichte berechnen und die Richtung des Ausgangs-/Eingangskorridors lege ein altägyptisches Plejadenjahr fest. Mykerinos-Pyramide â€¢ Noch in den 1970er Jahren hielt Autor Erich von Däniken Außerirdische für die Urheber der Pyramiden. Der neue Pharao (2551-2528 v. [15], Der arabische Universalgelehrte Abd al-Latif al-Baghdadi (1163–1231) beschrieb, wie ein Heer von Arbeitern des Herrschers al-Malik al-Ê¿AzÄ«z Ê¿Uthmān ibn Salāh ad-DÄ«n YÅ«suf erfolglos versuchte, die Verkleidungssteine der Mykerinos-Pyramide abzutragen, und dass die Verkleidungssteine einiger Nebenpyramiden zum Brückenbau in der Stadt Gizeh benötigt wurden. Die beiden Bootsgruben südlich der Cheops-Pyramide konnten noch intakt und verschlossen vorgefunden werden. https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Cheops-Pyramide&oldid=206380529, Forschungsprojekt des Deutschen Archäologischen Instituts, Srpskohrvatski / српскохрватски, „Creative Commons Attribution/Share Alike“, 7. {\displaystyle \pi } Es lässt sich eine nord-südliche Breite von 52,40 m und eine ost-westliche Länge von rund 40,30 m rekonstruieren. Auch die rechten Winkel der Ecken lassen Ingenieure heutiger Zeit vor Neid erblassen: Die Winkel sind so genau geschnitten, dass man selbst mit lasergestützten Messapparaten nicht genauer arbeiten könnte. Die Innenwände sind in der Art eines Zelts oder Baldachins nach innen geneigt. [34] Darüber hinaus wollte Richardson noch im Jahr 2011 den nördlichen der Schächte der Königinnenkammer weitererkunden. Die restlichen Steine wurden mittels Hebeln oder flaschenzugartigen Geräten über die Stufen des Würfelbaus hochtransportiert. Erstmals sind unter Cheops auch bei Königinnenpyramiden Bootsbestattungen belegt. [149] Das Grab war allerdings nicht unberaubt. Heute sind nur noch 203 Schichten erhalten, die obersten sieben sind wahrscheinlich herausgebrochen worden. Sein Volumen ist somit vergleichbar mit der unterhalb liegenden großen Galerie. Ebenso alt soll die Kultur der Maya gewesen sein, die ihrerseits Pyramiden in Südamerika errichtete. Weiterhin finden sich keine Informationen über die Cheops-Pyramide zur Zeit der byzantinischen Herrschaft über Ägypten. Außerdem fanden sie die Außenmündungen der Schächte der Königskammer, die sie in der Folge reinigten. {\displaystyle \pi } [189] Diese Idee wurde vom schottischen Astronomen Charles Piazzi Smyth aufgegriffen. Würde ein reicher Mensch heute den Bau einer Pyramide in Auftrag geben, würden selbst die größten Bauunternehmer erst einmal schlucken: 2,6 Millionen Steinblöcke mit einem Mindestgewicht von 2,5 Tonnen pro Block. Eine vierte, kleinere Pyramide diente als Kultpyramide für den König. Östlich und westlich der Großen Pyramide entstanden klar geplante Mastaba-Friedhöfe. In anderen Pyramiden konnte kühle Luft in unten liegende Kammern einfließen und warme Luft nach oben aufsteigen, wodurch eine Luftzirkulation zustande kam. [160], Maragioglio und Rinaldi wiesen auf eine Reihe von rundlichen oder rechteckigen Löchern hin, mit Seitenlängen von 35 bis 65 cm und Tiefen von 40 bis 60 cm. Weltweit rätseln Wissenschaftler und Ingenieure, wie die monumentalen Bauten vor rund 4500 Jahren entstanden sind. Für Dieter Arnold bleiben all diese Theorien jedoch umsonst, da keine Spuren von eigentlichen Pyramidenrampen erhalten geblieben sind. Der britische Diplomat Nathaniel Davison betrat 1765 die Grabkammer des Cheops und entdeckte die unterste Entlastungskammer oberhalb der Grabkammer, die seitdem seinen Namen trägt. Es ist nicht anzunehmen, dass ein diktatorischer Pharao einen großen Teil seines Volkes gezwungen haben kann, an dem Mammut-Projekt mitzuarbeiten. Süd-Pyramide von Sakkara-Süd â€¢ Letzten Endes legt Däniken nahe, der Pyramidenbau sei eine Form der imitatio dei („Nachahmung Gottes“ bzw. Die fünfte Grube enthielt das Boot, mit welchem die Königsmumie zur Grabstätte gebracht wurde. Diese Pyramide ist zudem das einzige Weltwunder der Antike, welches bis heute erhalten ist. Erich von Däniken ist der bekannteste Vertreter der sogenannten Prä-Astronautik oder auch „Paläo-SETI-Hypothese“: Außerirdische hätten vor langer Zeit die Erde besucht und die Entwicklung der Menschheit entscheidend beeinflusst. {\displaystyle \pi } Vielleicht mussten alle Gegenstände, die mit der Bestattung des Königs in Berührung kamen, durch ihre Demontage „neutralisiert“ werden, da sie als „machtgeladen“ galten.[123]. Dabei fand er auch den Zugang zum Luft- beziehungsweise Fluchtschacht. Es ist nicht klar, ob diese zur ursprünglichen Bootsbestattung gehörten, da die Gruben in späterer Zeit auch zu Grabanlagen umfunktioniert wurden. [119], Weiter entfernt, in einem Abstand von 18,75 bis 23,60 m, gibt es Reste einer zweiten Umfassungsmauer, die nur aus Bruchstein bestand und mit Mörtel verputzt wurde. [40][41] Die Nivellierung des Fundaments ist sehr präzise: Der größte Höhenunterschied beträgt lediglich 21 mm. In den späteren Pyramiden findet sich keine weitere südliche Ausrichtung von Korridoren. Der Sarkophag besteht aus einem einzigen Granitblock, der durch Sägen, Bohren und Polieren in seine Form gebracht wurde. Sechemchet-Pyramide â€¢ Die Neigungswinkel entsprechen mehr oder weniger jenen der Cheops-Pyramide, woraus theoretische Höhen von 29 bis 30,5 m resultieren, was etwa einem Verhältnis von 1:5 zur Königspyramide entspricht. Ab einer Höhe von 1,80 m verschieben sich sieben Seitenlagen der Wände um jeweils 8 cm nach innen, sodass am Ende wieder die Breite des aufsteigenden Korridors erreicht wird. / Trotzdem beherbergt der Wüstensand und die meterdicken Mauern der Pyramiden noch genug Geheimnisse, um Generationen von Wissenschaftlern zu beschäftigen. ergibt?“[202]). Der Grund für diesen Widerspruch liegt im mangelnden Wissen über den Stand der Forschung in der Antike. Das größte Problem für die Architekten der Cheops-Pyramide waren wahrscheinlich die Granitsteine für die Königskammer. Der englische Astronom Charles Piazzi Smyth hatte nach eigenen Vermessungen an der Cheops-Pyramide, die sich später als nicht zuverlässig herausstellten, behauptet, in ihren Abmessungen seien Prophezeiungen und andere mystische Informationen verborgen. π Für Snofru geht er … [29], Im Jahr 1993 untersuchte der Ingenieur Rudolf Gantenbrink in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Archäologischen Institut (DAI) in Kairo unter der Leitung von Rainer Stadelmann mit Hilfe des Mini-Roboters Upuaut-2 beide Schächte der Königinnenkammer. Vermutlich wurde das Logbuch vom Arbeitstrupp selbst geführt, um der Verwaltung über ihre Aktivitäten berichten zu können. Amenemhet-III.-Pyramide â€¢ Eine Theorie besagt, dass die Pyramiden aus Furcht vor dem Kataklysmus gebaut wurden, also aus Furcht vor einer plötzlichen sintflutartigen Vernichtung der gesamten Kultur. Jahrhundert vor Christus von Maschinen. Durch dieses Privileg konnten die Bestatteten in die Vorstellungswelt des königlichen Jenseits miteinbezogen werden und erhielten über den im königlichen Totentempel abgewickelten Verehrungskult die notwendigen Opfergaben. [68] Weder die allgemeine strukturelle Beschaffenheit noch die Abmessungen der „Grotte“ geben Anlass zu dieser Vermutung. An der Nordseite beträgt die Wölbung nach innen 0,94 m.[43], Ursprünglich war die Cheops-Pyramide mit poliertem Tura-Kalkstein verkleidet. Ihren Namen hat die Pyramide aufgrund der Farbe der Steinquader erhalten, die im Abendlicht rötlich glänzen. [188], Der englische Buchhändler John Taylor bevorzugte statt der vermeintlichen Königselle als universales Maßsystem den Pyramidenzoll. Vom Aufweg und Taltempel ist fast nichts erhalten. Dagegen zeichnete sich das sattelförmige Felsplateau, die sogenannte Mukattam-Formation, in Gizeh durch einen festen, kompakten Untergrund aus und besaß die notwendige geologische Konsistenz. An der Nordostecke tritt der Fels bis auf eine Höhe von 1,95 m über dem Basisniveau zutage. Allem Anschein nach nahm er seinen Anfang auf dem Felsgestein, auf dem man die Pyramide errichtet hat, etwa 5,7 m über dem Basisniveau und 78 m südlich der Nordkante der Pyramide. Für die Basismaße werden durchschnittliche Werte von 44 bis 48 m angegeben. [115], Im Januar 2015 wurde bekannt, dass ein Bewohner des bei Gizeh gelegenen Dorfes el-Haraneya bei einer illegalen Grabung im Hof seines Hauses auf einen mit Steinblöcken verkleideten Gang gestoßen war. Außerdem wären die Boote dann nicht mehr im Zusammenhang mit der Bestattung des Cheops deponiert worden. ): Nach anderen Angaben 26° 18′ 10″siehe Maragioglio, Rinaldi: Für eine Übersicht zu den verschiedenen Rekonstruktionsvorschlägen des Totentempels siehe auch V. Maragioglio, C. Rinaldi: Ludwig Borchardt, Louis Croon, Herbert Ricke: al-Malik al-Ê¿AzÄ«z Ê¿Uthmān ibn Salāh ad-DÄ«n YÅ«suf, Abschnitt „Steinbau“ in: Bautechniken im Alten Ägypten, Theorien zum Steintransport beim Bau der ägyptischen Pyramiden, Die Große Pyramide des Königs Cheops in Giza, Zahi Hawass „The Mysterious Osiris Shaft of Giza“, Die schriftliche Dokumentation der Lepsius-Expedition, Pyramid-Exploring Robot Reveals Hidden Hieroglyphs, Discovery of a big void in Khufu’s Pyramid by observation of cosmic-ray muons, Große Kammer in Cheops-Pyramide entdeckt. [62], Die Funktion der Felsenkammer ist in der Forschung umstritten. suchte für seine Pyramide das Plateau von Gise aus, 40 km nördlich von Dahschur. Die Pyramide nannte er “Achet Chufu” = Horizont des Cheops. Petrie unterzog die Theorien von Smyth 1880 vor Ort einer Überprüfung. Die Rote Pyramide. Die Teilnehmer der Expedition feierten den Geburtstag des preußischen Königs, indem sie die Pyramide bestiegen und an deren Gipfel eine Fahne entrollten. Die Cheops-Pyramide ist die älteste und größte der drei Pyramiden von Gizeh und wird deshalb auch als „Große Pyramide“ bezeichnet. Sie sind auch nach heutigem Stand extrem genau gebaut. Deshalb konzentrierten sich Stadelmanns und Gantenbrinks Untersuchungen mit dem Roboterfahrzeug auf den südlichen Schacht. Es handelt sich dabei um senkrecht im Kernmauerwerk verbaute Kalksteinblöcke, durch die hindurch der Gang konstruiert wurde. [182] Obwohl eine eindeutige Datierung bisher erst in die Regierungszeiten von Chephren und Mykerinos vorgenommen werden konnte, geht man davon aus, „dass die Siedlung bereits unter Cheops im Zuge der Errichtung seines Grabmals angelegt und von den späteren königlichen Bauherren auf dem Gizeh-Plateau weitergenutzt wurde.“[181], Heute beläuft sich das Grabungsgelände auf 40.000 m², die Siedlung dehnt sich jedoch noch weiter in Richtung Süden aus. Dies wird durch die Pyramide von Meydum bestätigt, die älter und 7 × 25 Ellen hoch und 11 × 25 Ellen breit ist. Diese gruppieren sich in vier Reihen zu je zwei Mastabas und als östliche Begrenzung die große Mastaba des Anchhaf, einem Sohn des Snofru und damit wohl ein Bruder oder Halbbruder des Cheops. Chentkaus-II.-Pyramide â€¢ Finger nicht ausgeschachtet war“. [51] Heute sind das obere Ende des absteigenden Korridors und der eigentliche Eingang nicht mehr vorhanden. In den Seitenwänden der Kammer sind noch die runden Vorrichtungen für drei darin waagerecht fixierten Rundhölzer erkennbar, über die die Seile gezogen wurden. Außerdem wurden die Enden der Schächte in der Königinnenkammer nicht als symbolische Durchgänge im Sinne einer Scheintür gekennzeichnet, was im Widerspruch zu einer religiösen Funktionalität steht, die durch eine gewisse „Bildhaftigkeit“ gekennzeichnet wurde. Aus den Steinbrüchen ganz Europas müssten die Brocken herangeschafft werden. Grab der Chentkaus I. â€¢ Abd al-Latif verwies auch auf die vielen Inschriften an den Verkleidungen der beiden großen Pyramiden und wies auf die Genauigkeit hin, mit der die Verkleidungssteine verlegt worden waren. Deshalb bleibt das Kammersystem eines der eindrucksvollsten und zugleich eines der rätselhaftesten.[49]. Andererseits wurde in der Cheops-Pyramide, im Gegensatz zu allen anderen altägyptischen Pyramiden, die Zufuhr von Frischluft benötigt, da sich die Königs- und die Königinnenkammer hoch oben innerhalb des Pyramidenmassivs befinden. Videoaufnahmen zeigen ebenfalls zwei Kupferbeschläge, die im Gegensatz zum Südschacht beide intakt zu sein scheinen.[33]. [119], Georges Goyon führte weitere Untersuchungen durch[161] und Mark Lehner kam schließlich zum Ergebnis, dass die Lochreihen ein 3 m von der Pyramidenbasis entfernt liegendes Quadrat um die Pyramide formten. Mit kleineren, manchmal zwischen zwei Holzstöcke geklemmten Steinen wurde die Feinarbeit verrichtet. Erst in den 1950er Jahren wurde an der Südwestecke der Pyramide G I-b eine weitere Bootsgrube entdeckt. Der Pyramid Rover war am 18. Snofrus Seele war also stets gezwungen, ein Stück nach unten zu gehen, bevor sie in den Himmel aufsteigen konnte. Demnach handelt es sich um eine Registrierung des Steinblocks im Steinbruch zur Zeit des Cheops. [126] Im Juni 2013 begann die Bergung des Bootes. Jahrhundert teilweise anerkannte Wissenschaft, so etwa die Theorien von Charles Piazzi Smyth. Um die Seile hindurchzuführen, wurden die Blöcke aus Granit an den Kopfenden viermal durchbohrt. Die heute entfernte Auffüllung enthielt Siegelabdrücke mit dem Namen Cheops. Dieser älteste Bericht über die Pyramiden ist aber erst mehr als 2000 Jahre nach ihrem Bau entstanden. Der islamische Historiker al-MaqrÄ«zÄ« (1364–1442) fasste in seinem Werk Chitat eine Reihe früher islamischer und koptischer Berichte über die Pyramiden zusammen, die fast einheitlich beschrieben, dass der erneute Zugang zur Pyramide unter dem siebten Kalif der Abbasiden al-Ma’mÅ«n erfolgte, dessen Männer im Jahr 820[13] einen Tunnel nahe dem ursprünglichen Zugang angefertigt hätten (sogenannter al-Ma’mun-Tunnel). [70], Eine Besonderheit des aufsteigenden Korridors sind vier „Gürtelsteine“ (auch girdle stones). Zu dieser Zeit muss die Verkleidung im unteren Bereich der Pyramide noch intakt gewesen sein. [79], Der horizontale Gang endet in der Nordostecke der sogenannten Königinnenkammer. Die Blöcke konnten in senkrechten, etwa 55 cm breiten Rinnen bewegt werden. Beispielsweise ist er der Ansicht, dass „primitive“ Menschen nicht ohne fremde Hilfe in der Lage gewesen seien, kulturelle Leistungen wie den Bau der Pyramiden von Gizeh zu erbringen. Des Weiteren konnten Magazine und Wohnhäuser lokalisiert werden, darunter ein reines Wohngebiet für die Handwerker und Arbeiter. Auffälliges Merkmal der Totentempel der 4. Die Cheops-Pyramide wurde zum grössten von Menschen gebauten Bauwerk. 2002 wurde in einer TV-Show dieser Stein erstmals durchbohrt. Heute ist der Steinbruch eine riesige, hufeisenförmige Plateaulücke, die bis zu 30 m unter der ursprünglichen Oberfläche liegt. Hermann Junker führte ebenfalls umfangreiche Grabungen auf dem Westfeld durch und entdeckte dabei unter anderem in der Mastaba G 4000 die über 1,50 m hohe Sitzstatue des Hemiunu, der unter anderem den Titel „Vorsteher aller Bauarbeiten des Königs“ trug und damit höchstwahrscheinlich verantwortlich für den Bau der Cheops-Pyramide gewesen war. Der Westfriedhof setzte sich in der Grundplanung aus den drei unabhängigen Gräberfeldern G 1200, G 2100 und G 4000 und der alleinstehenden Mastaba G 2000 zusammen. An den Unterseiten weisen die Verkleidungsblöcke Hebellöcher auf. Sie unterscheidet sich klar von den anderen. Das Wissen der Antike ging im Laufe der Zeit verloren. [103] Vielleicht nutzten die Ägypter dafür geschickt den Nordwind aus. Deshalb schlägt Stadelmann hier eine Variante vor, die die Architektin Nairi Hampgian erarbeitet hat: Sie lässt den Kernbau stufen- oder würfelförmig hochwachsen. Es handelt sich um ein königliches Ruderboot aus libanesischem Zedernholz, das unter anderem aus einer Kabine, fünf Ruderpaaren, zwei Steuerrudern und einer Ladungsbrücke besteht. Es war jedoch möglich, in aufwändiger Arbeit, viele Gegenstände wieder zu rekonstruieren. In jüngerer Zeit waren vor allem die Schächte der Königinnenkammer Gegenstand von Untersuchungen. Die in roter Farbe festgehaltenen Inschriften geben einen kleinen Eindruck von der Organisation der Bauarbeiten und der damaligen Vermessungstechnik. Da für Cheops mittlerweile ein Beleg für ein „Jahr nach dem 13. Weiter stammen vielleicht Kalksteinblöcke, die in der Amenemhet-I.-Pyramide verbaut wurden und Inschriften mit dem Namen Cheops tragen, ebenfalls aus dem Taltempel. Darin wurden der Kopf einer Löwenstatue, mit Gold beschlagene Holzfragmente und ein Seil gefunden. Offenbar wurden die Mastabas den Eigentümern als Rohbauten ohne Verkleidung überlassen und diese übernahmen die weitere Ausschmückung. Nub-cheper-Re-Anjotef-Pyramide â€¢ Es konnten aber keine Überreste von Mauerwerk an dieser Stelle gefunden werden. Das Innere vieler Pyramiden ist recht verzweigt. Die nördliche Nische hätte sich dann auf den „zweiten“ Eingang bezogen, das heißt auf die Mündung des Schachtes, der in die unterirdische Kammer führte. Mausoleum von Halikarnassos | Chui-Pyramide â€¢ Es stellt sich die Frage, wieso die Schächte der Königskammer an die Außenseite der Pyramide führen, jene der Königinnenkammer aber etwa 15 m vorher im Kernmauerwerk enden. Die Bedeutung der Königsboote ist noch ungeklärt. Ausgräber entdeckten 1912 in der Statuenkammer eine lebensgroße Sitzstatue des Grabinhabers. [116], Auf allen vier Seiten der Cheops-Pyramide sind Reste einer Umfassungsmauer erkennbar, die auf nicht sehr tiefen Fundamenten von 3,15 bis 3,60 m Breite stand und in einem Abstand von etwa 10 m um die Pyramide führte. Über eine Treppe gelangt man zu einer bootsförmigen Vertiefung im Felsuntergrund. Auf der Inschrift fehlt ein Königinnentitel, das lässt aber nicht unbedingt den Schluss zu, dass Henutsen nur eine Prinzessin war. Gerade mal eine Rasierklinge würde zwischen die Steinreihen passen. Die Siedlung besteht aus galerieartigen, nord-süd-orientierten, aus Lehmziegeln errichteten Komplexen, die nach symmetrischen Vorgaben geplant waren und teilweise durch Straßen voneinander getrennt wurden. [89] Die gesamte Grabkammerkonstruktion mit den darüberliegenden Hohlräumen besitzt eine Höhe von 21 m.[90], Die unterste der Entlastungskammern entdeckte der britische Diplomat Nathaniel Davison 1765, die seitdem seinen Namen trägt. (Pi) voraussetzte. Eine solch gigantische Rampe hätte ein Volumen von 20 Millionen Kubikmetern – fast zehnmal mehr als die Pyramide selbst. Dadurch bekommt man verschiedene Blickwinckel auf die … Es ist unklar, um wessen sterbliche Überreste es sich dabei handelt. Somit beaufsichtigte er alle Bauarbeiten an der Nekropole des Cheops. Sie ist 31,15 m lang und 5,35 m tief. Die beiden südlichen Bootsgruben wurden erst im Jahr 1954 entdeckt. {\displaystyle \pi } Genauso, wie es keine Standardpyramide gab, gab es keine Standardmethode für den Bau einer Pyramide, und gerade die größten bieten zugleich die größte Variationsbreite bezüglich der Baumethoden. Der Pyramide am nächsten liegen die drei Königinnenpyramiden, danach folgen acht große Grabanlagen insbesondere für die Söhne des Cheops (Bauefre, Chufuchaef, Horbaef, Hordjedef, Kawab und Minchaef). [131] Ebenso unklar ist, warum die Boote zerlegt wurden. Während Cheops Regierungszeit wurden in den beiden Friedhöfen insgesamt 77 Grabanlagen gebaut und in späterer Zeit um zahlreiche Gräber erweitert. [174] Lage und Form dieser Rampe waren Ausgangspunkt einiger neuerer Theorien zur Konstruktion der Pyramide. Es lässt sich nur schwer erklären, wie die Gangkreuzung gerade da erreicht wurde, wo man die Blockade umgehen konnte, und woher man im 9. Das Grab wurde 1925 von Mitarbeitern des Ägyptologen George Andrew Reisner entdeckt. [178] Dabei hatte Lehner die Idee, dass Rampen an der Außenfläche lehnten: „Als Fundament einer Erdaufschüttung samt Baustraße konnten Verschalungssteine dienen, die man (einzeln oder in Lagen) weiter vorstehen ließ.“ Neuere Untersuchungen von Zahi Hawass scheinen diese Theorie zu stützen: Am Fuß der Königinnenpyramiden konnte er zurückgelassene, nicht mit Bossen verzierte Verschalungssteine nachweisen, bei denen es sich tatsächlich um einen Blockvorsprung handelte.[179]. {\displaystyle \pi } ist mit 3,1416 nur 0,04 % kleiner). Es enthält wahrscheinlich mit Sand gefüllte Räume, feinen Schotter und anderes Abfallmaterial der Baustelle. Darunter befand sich ein Logbuch eines Inspektors namens Merer, der einen Arbeitstrupp leitete, der Steine vom Steinbruch Tura für den Bau der Cheopspyramide nach Giza schiffte (Papyrus Jarf A und B). [156] Möglicherweise wollten sie mit dem Modell die Gangblockierung ausprobieren. Merenre-Pyramide â€¢ Gleichzeitig erwiesen sich die beiden kupfernen Metallbeschläge an der Steinplatte auf deren Rückseite auf sich selbst zu sehr schmalen Ösen zurückgebogen. Für die äußere Formgebung der Platten und des Granitsarkophags wurden deshalb Kupfersägen und Kupferbohrer in Verbindung mit einem Schleifgemisch aus Wasser, Gips und Quarzsand eingesetzt. Wegen ihrer hohen technischen Überlegenheit seien diese Astronauten von den Urmenschen für Götter gehalten worden. Kamose-Pyramide, Pyramiden von Gizeh (Cheops-, Chephren- und Mykerinos-Pyramide)  | Dieses bestand vermutlich als einziges Element der Verkleidung nicht aus Tura-Kalkstein, sondern aus Basalt oder Granit. Die Belüftungskanäle in der Königinnenkammer wurden zwar geplant, letztlich aber nicht gebraucht und aufgegeben. Die räumliche Aufteilung der Grabanlagen entspricht offenbar dem verwandtschaftlichen Grad der dort Bestatteten zum König. Es ist anzunehmen, dass der Gangteil bis zur blockierten Wegkreuzung ebenfalls blockiert war. Plinius weist auf einen 86 Ellen tiefen Schacht in der Pyramide hin, der seinen Vorstellungen zufolge dazu diente, das Nilwasser in die Pyramide zu leiten. [141], Die Königinnenpyramide G I-a wird meist der Königin Meritites I. zugeordnet. Da alle anderen diskutierten Möglichkeiten ihre Erklärungsschwächen haben, glauben mittlerweile viele Archäologen und Ingenieure an die Maschinen-Theorie, auch wenn sie sich bislang nicht beweisen lässt. [111] Herbert Ricke sprach sich gegen eine Rekonstruktion mit Scheintüren aus. Der Teil des Schachtes, der vom Basisniveau senkrecht in das Felsgestein hinein führt, wurde auf einer Länge von etwa 2,50 m mit mittelgroßen Steinblöcken gemauert. Ein anderer populärer Erklärungsversuch beschreibt eine äußere Rampe, die sich um die Pyramide herumschlängelt, ähnlich einer Wendeltreppe an der Außenwand der Pyramide. Ihre Höhe beläuft sich auf ein bis eineinhalb Meter. Das Gewicht der Blöcke wird auf eine (in den obersten Schichten) bis drei Tonnen (in den untersten Schichten) geschätzt. Der arabische Philosoph, Geograph und Historiker al-MasÊ¿Å«dÄ« berichtete in seinem Werk Geschichte der Zeit und derer, die die Ereignisse dahinrafften ebenfalls über die Aktivitäten al-Ma’muns. [57], Etwa 1,50 m vor der Felsenkammer befindet sich im horizontalen Korridor auf der westlichen Seite eine kleine, offenbar nicht fertiggestellte Nische, deren Bedeutung nicht geklärt ist. Demzufolge wäre das Pyramidion im 1. Außerdem wies Ludwig Borchardt darauf hin, dass die alten Ägypter den Böschungswinkel nicht in Graden und Minuten ausdrückten, sondern sie gaben als Böschung den Rücksprung an, den die Schräge auf 1 Elle Höhendifferenz hat. Hier findet man offenbar auch die erste Bemerkung zu den Schächten der Königskammer.[16]. Der Bau der großen Cheops-Pyramide zu einer Zeit, als die Menschen im Vergleich zu heute nur einfache Hilfsmittel kannten, gleicht auch nach jahrzehntelanger Forschung noch immer einem Wunder. Während Rainer Stadelmann davon ausgeht, dass er von Schatzsuchern herausgeschlagen wurde, meint Michael Haase, dass zumindest die ersten 7 m während des Baus der Pyramide errichtet wurden und eine bestimmte Funktion hatten. [39] Der Felskern tritt insgesamt an fünf Stellen deutlich hervor:[40], Das Volumen des Felskerns wird auf 7,7 % des Gesamtvolumens der Cheops-Pyramide geschätzt. Über eine Vielzahl von kleinen Rampen wurde von allen vier Seiten her das Material auf den Pyramidenstumpf hochgebracht, bis eine Höhe von etwa 15 bis 20 m erreicht war. Er berechnete, dass die Rote Pyramide im 15. Die Spitze der Verkleidung war das (nicht mehr erhaltene) Pyramidion. Hier wurde der Fels nicht so gründlich abgebaut wie im Hauptsteinbruch, weshalb von den Steinbrucharbeitern stehen gelassene Blöcke noch erkennbar sind. Die ursprüngliche Höhe kann nicht mehr bestimmt werden. Aufbau, Ausrichtung und Ausstattung der einzelnen Privatgräber waren ein Abbild der damaligen hierarchischen Gesellschaft. Von der königlichen Grabkammer führen zwei Schächte Richtung nördlichem und südlichem Himmel. Der Schacht weist im unteren Bereich mehrere Richtungsänderungen auf, da er den oberen Bereich der Großen Galerie umgehen musste. Dynastie, die eine flache Decke aufweist. [167], Der Granit musste mit einem Material bearbeitet werden, das mindestens so hart war wie Quarz, das härteste der Minerale, aus denen es sich zusammensetzt. [53], Unterhalb des ursprünglichen Eingangs soll der siebte Kalif der Abbasiden Abu l-Abbas Abdallah al-Ma’mun im Jahr 832 einen Zugang in das Innere der Pyramide geschlagen haben, durch den Besucher heute für gewöhnlich die Pyramide betreten. [147], Der kleine Totentempel lag bereits am Ende des Mittleren Reiches in Trümmern. Vermutlich handelt es sich um originale Beigaben: „Die wahrscheinlichste Deutung dieser Gegenstände ist die, dass sie Modellbeigaben waren, wie sie ähnlich bei Gründungsbeigaben vorkommen. Es wurde aber auch schon in Betracht gezogen, dass letztere aus einem Tempel des Cheops in der Umgebung des Faijum stammten. Durch eine geringe Senkung der Grabkammer sind kleine Risse aufgetreten, die bereits in antiker Zeit ausgebessert worden sind. Im anliegenden Ostfriedhof wurden die näheren Verwandten des Cheops bestattet. Stattdessen legte man neun über 6 m lange Balken aus Granit auf die Wände, die darüber die Entlastungskammern erforderten. Lediglich in der nördlichen wurde ein Schulterfragment einer Granitstatue des Königs sowie ein Bruchstück eines Kalksteinblockes mit einer Teilinschrift entdeckt. Petrie meinte, dass sie dazu dienten, das Mauerwerk anzugleichen. Von den Rampen sei nichts übrig geblieben, da man sie nach der Fertigstellung der Pyramiden wieder abgetragen habe. Alles in allem eine sehr ereignisreiche Geschichte. Es waren selbständige Anlagen als Teil der Nekropole G 7000, die des Weiteren acht Mastabas enthält und als königliche Familiennekropole gedacht war. Im Herbst 2017 gaben Forscher um den Wissenschaftler Kunihiro Morishima den Fund eines mindestens 30 m langen Hohlraums oberhalb der Großen Galerie bekannt. Nach einer absteigenden Strecke von 33 m ist der absteigende Korridor eine aus dem Felsen gehauene Galerie, von einer Höhe von 3 m über der Pyramidenbasis bis zur Höhe des Basisniveaus. Der südliche Schacht weist einen regelmäßigen, geradlinigen Verlauf bis ca. Neben einer Arbeitsersparnis könnte dies auch durch statische Probleme beim Bau der Knickpyramide motiviert gewesen sein.